
Varena Schmid
Im Schreiben habe ich meine Sprache gefunden, und es hat mir geholfen, auch im Alltag meine Stimme zu finden.
Mein bisheriger Lebensweg war alles andere als gerade. Ich habe keine Diplome oder Zertifikate, die meinen Werdegang dokumentieren. Dafür pflastern Abklärungen und Diagnosen mein Weg.
Eine Mittelohrentzündung in meiner Kindheit, die durch eine fehlerhafte ärztliche Behandlung in einer Operation am Kleinhirn endete, sowie die alltäglichen Schwierigkeiten, die durch die Diagnosen Asperger-Autismus und ADHS einen Rahmen fanden, haben meinen Lebensweg stark geprägt. Langfristige Folgen zeigten sich neben akustischen Einschränkungen auch in Angstzuständen und Depressionen. Der damalige Forschungsstand, Wissenslücken von Fachpersonen und dadurch begrenzte Möglichkeiten erschwerten meinen Weg zusätzlich.
Geformt haben mich jedoch ebenso meine Erfahrungen und Begegnungen, Misserfolge und Erfolge, Stolperer und Neuanfänge. Die Herausforderungen, die meinen Alltag bis heute manchmal zum Hürdenlauf machen, haben mich gelehrt, anders zu denken und kreative Wege zu finden. Chancen nutze ich, um auch unentdeckte Pfade zu erkunden.
Ich habe mich nie gescheut, Neues auszuprobieren. Und wenn ich dabei gestolpert oder gefallen bin, habe ich zumindest eines perfektioniert: das Wiederaufstehen.
Das Schreiben wurde mein Werkzeug, um Erlebtes zu verarbeiten und neue Perspektiven zu eröffnen. Für mich und hoffentlich auch für Menschen, die ähnliche Herausforderungen auf ihrem Weg begleiten. All diese Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Dafür bin ich auch dankbar.
Schon als Kind war ich eher eine Einzelgängerin. Schüchternheit und Zurückhaltung prägten meinen Umgang mit anderen. Smalltalk oder das Knüpfen neuer Kontakte fielen mir nie leicht. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert. Meist bin ich die stille Beobachterin im Hintergrund. Genau dort entdecke ich oft die spannendsten Geschichten.
Im Schreiben habe ich meine Sprache gefunden und dadurch gelernt, auch im Alltag meiner Stimme Ausdruck zu verleihen.
In den letzten Jahren habe ich mich in Psychopathologie weitergebildet und eine Ausbildung zur Gesprächstherapeutin nach Invaluation® abgeschlossen, um mein Schreiben weiter zu verfeinern.
In meinem Blog «Zwischen den Reizen» und in meinen Büchern erzähle ich von Hürden, Rückschlägen, kleinen Fortschritten und dem ständigen Wiederaufstehen. Ich schreibe über das Leben in all seinen Facetten und lade mit Fantasiereisen und Weihnachtsgeschichten dazu ein, in andere Welten einzutauchen.
Projekte
KINDERBUCHREIHE TEAM SANDSTONE
Fünf Kinder. Eine geheimnisvolle Katze. Ein geheimnisvolles Uhrwerk. Und eine Stadt voller Rätsel.
Mitten in Bern beginnt für Team SANDSTONE ein aussergewöhnliches Abenteuer. Ein verborgener Eingang führt die fünf Freunde unter den Zytglogge in eine Welt voller Geheimnisse, rätselhafter Gegenstände und unerklärlicher Ereignisse.
Mit dabei ist Dr. Sandstein, eine mysteriöse Katze. Sie taucht immer wieder dort auf, wo ein neues Rätsel beginnt, und scheint mehr über die Geheimnisse des Zytglogge zu wissen, als sie preisgibt.
Die Abenteuer führen Team SANDSTONE durch verschiedene Zeiten, zu historischen Schauplätzen Berns und schliesslich sogar bis ins Weltall.
TEAM SANDSTONE verbindet Abenteuer, Mystery und Zeitreisen mit der Geschichte sowie alten und neuen Legenden der Stadt Bern. Die Kinderbuchreihe erweitert das SANDSTONE-Universum von Markus von Känel um eine eigenständige, kindgerechte Abenteuerwelt.
Die Kinderbuchreihe befindet sich derzeit in Entwicklung. Im November 2026 darf ich die Reihe mit der ersten Geschichte, einem Weihnachtsabenteuer von Team Sandstone, eröffnen.
Darüber hinaus unterstütze ich die Berner Mystery-Webserie von Markus von Känel als Produktionsassistentin sowie in den Bereichen Kostüme und Requisiten.


Zwischen den Reizen
Mein Logbuch mit persönlichen Einblicken, Gedanken zu ADHS, Autismus und dem alltäglichen Wiederaufstehen.










